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 Metallica 
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Beitrag Metallica
Metallica


Metallica ist eine US-amerikanische Metal-Band, die 1981 in Los Angeles gegründet wurde. Die Band gehört zu den erfolgreichsten Rockbands der Welt und hat bislang über 100 Millionen Alben verkauft. Alleine in den USA verkaufte die Band über 57 Millionen Alben und ist damit die siebterfolgreichste Künstlergruppe des Landes. Metallica wurde insgesamt sieben Mal mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

Neben Slayer, Megadeth und Anthrax zählte Metallica in den Achtziger Jahren zu den „großen Vier“ des Thrash Metals (Deshalb hab ich sie auch im Thrash-Metal-Forum gepostet). Während der Neunziger Jahre öffnete sich Metallica neuen musikalischen Einflüssen wie z.B. Hardrock und Blues, bevor die Band später zu ihren musikalischen Wurzeln zurückkehrte. Am 12. September 2008 erschien ihr neuntes Studioalum Death Magnetic

Bandgeschichte

Anfänge (1981–1983)

Im April 1981 schaltet der aus Dänemark stammende Schlagzeuger Lars Ulrich eine Anzeige in der Lokalzeitung „The Recycler“ um nach Musikern für eine Band zu suchen.

„Schlagzeuger sucht andere Metalmusiker zum jammen. Tygers of Pan Tang, Diamond Head, Iron Maiden“

– Anzeige im „Recycler“


Der Rhythmusgitarristen und Sänger James Hetfield und der Bassist Ron McGovney luden Ulrich in ihren Proberaum ein und spielten einige Coverversionen von Judas Priest-Liedern. Da Hetfield und McGovney Ulrich für einen schlechten Schlagzeuger hielten trennten sich die Wege der Musiker vorübergehend. Ulrich freundet sich mit Brian Slagel an, der das Metalfanzine „Heavy Metal Revue“ herausgibt und mit Metal Blade Records eine eigene Plattenfirma gegründet hat. Dessen erste Veröffentlichung soll der Sampler Metal Massacre mit lokalen Bands sein. Ulrich bekniet, obwohl er keine Band hat, Slagel um einen Platz auf den Sampler. Nachdem Ulrich die Zusage erhielt nahm er Kontakt zu Hetfield und gründete die Band.

Ulrich und Hetfield beschließen ihre erste Eigenkomposition Hit the Lights für den Sampler zu verwenden. Mit einer weiteren Anzeige suchte die Band nach einem Leadgitarristen, auf die sich der Jamaikaner Lloyd Grant meldet. Nach Abschluß der Aufnahmen meldet sich der Gitarrist Dave Mustaine, der schließlich in die Band aufgenommen wird. Aus Zeitgründen wird für den Sampler jedoch die Version mit Grants Solo verwendet. Nun suchte die Band nach einem passenden Namen. Die Vorschläge Thunderfuck, Helldriver, Grinder, Blitzer, Red Vette, Deathchamber und Flying Tigers werden verworfen. Zu ihrem Namen kam die Band durch Ulrichs Freund Ron Quintana.

Quintana suchte nach einem Namen für sein Fanzine und legte Ulrich eine Liste mit möglichen Namen vor. Da Ulrich der Name Metallica gefiel überredete er Quintana, sein Fanzine „Metal Mania“ zu nennen. Ulrichs Bandkollegen sind begeistert und Hetfield entwirft das Bandlogo. Am 14. März 1982 spielt Metallica ihr erstes Konzert in der Radio City Hall in Anaheim. Einen Monat später nahm die Band ihr erstes Demo Power Metal auf, dessen Namen von der beigelegten Visitenkarte abgeleitet wurde. Der Metal Massacre-Sampler erschien am 14. Juni 1982. Wegen eines Druckfehlers wurde die Band als Mettallica angekündigt. Im Juli 1982 nahm die Band ihr zweites Demo No Life 'Til Leather, welches in der Undergroundszene der San Francisco Bay Area euphorisch aufgenommen wurde.

Im Herbst 1982 verließ McGovney die Band. Sein Nachfolger wurde Cliff Burton, der seine ehemalige Band Trauma zu Gunsten von Metallica verließ. Burton stellte jedoch die Bedingung, dass die restlichen Metallicamitglieder zu ihm nach San Francisco umziehen müssen. Zur gleichen Zeit gelang das No Life 'Til Leather-Demo in die Hände des ehemaligen Börsenspekulanten John Zazula. Er kontaktiert die Band und verschafft ihr Auftrittsmöglichkeiten an der Ostküste. Da die Streitigkeiten mit Dave Mustaine überhand nahmen beschlossen Ulrich, Hetfield und Burton noch auf der Reise nach New York Mustaine aus der Band zu werfen.

Neuer Leadgitarrist wurde Kirk Hammett, der zuvor bei Exodus spielte. Am 16. April 1983 fand in Dover das erste Metallicakonzert mit Hammett statt. Die Band wohnte zu dieser Zeit in einem alten Fabrikgebäude in New York, in den Anthrax ihren Proberaum hatten.

„Manchmal rissen wir Mädels auf und gingen mit ihnen nach Hause, damit wir zumindest mal duschen konnten. Wir kämpften wirklich ums nackte Überleben, aber rückblickend war es eine schöne Zeit.“

– James Hetfield


Zazula bemühte sich für Metallica einen Plattenvertrag zu besorgen. Da er von allen Firmen nur Absagen erhielt gründete er eine eigene Plattenfirma, die er auf Burtons Vorschlag hin Megaforce Records nannte.

Kill ´Em All und Ride the Lightning (1983–1984)

Zazula leiht sich 12.000 Dollar und finanziert der Band Studiozeit in den Music America Studios in Rochester. Da Hetfield immer noch Zweifel an seinem Gesangstalent hat dachte die Band über die Verpflichtung eines festen Sängers nach. Jess Cox von den Tygers of Tan Pang war nach Meinung der Band zu alt, während Armored Saint-Sänger John Bush das Angebot ausschlägt. So ging die Band zu viert die Aufnahmen an, die innerhalb von 17 Tagen durchgezogen wurden. Auch wenn Dave Mustaine nicht mehr Bandmitglied war befinden sich vier von ihm mitkomponierte Lieder auf dem Album. Ursprünglich sollte das Album Metal Up Your Ass heißen und das Cover einen aus einer Toilette auftauchenden Dolch zeigen. Zazulas Vertriebspartner Relativity lehnt beides ab.

Als Burton trotzig „Well, let´s kill ´em all!“ ruft ist schlugen Metallica Kill ’Em All als Albumtitel vor. Dieser Titel wurde von Relativity problemlos angenommen. Das Album wurde am 25. Juli 1983 veröffentlicht und verkaufte sich in den USA zunächst schleppend. Dagegen wurden Metallica in England als Band der Stumde gefeiert. Als Vorgruppe von Raven gingen Metallica auf eine fünfwöchige Tournee durch die USA. Bis Ende 1983 hatte sich Kill ´Em All in den USA etwa 17.000 Mal verkauft. Während der Konzertreisen schrieb die Band neue Lieder, die progressiver und langsamer als die des Debütalbums ausfielen. Im Vorprogramm von Venom spielten Metallica ihre ersten Konzerte in Europa.

Aufgrund des günstigen Wechselkurses zwischen dem US-Dollar und der Dänischen Krone fanden die Aufnahmen zum zweiten Studioalbum Ride the Lightning in den Sweet Silence-Studios der dänischen Hauptstadt Kopenhagen statt. Aus Kostengründen finden die Aufnahmen in der Nacht statt. Textlich entfernte sich die Band von den üblichen Metalklischees. So handelt z.B. das Lied Creeping Death vom Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. Ride the lightning wurde in Großbritannien mit einer Silbernen Schallplatte ausgezeichnet. Ende 1984 spielten Metallica ihre erste Headlinertour durch Europa.

Master of Puppets und Cliff Burtons Tod (1985-1986)

Metallica wurde vom Major-Label Elektra Records unter Vertrag genommen und erhielten mit Q Prime ein professionelles Management. Ride the Lightning wurde in den USA neu veröffentlicht und erreichte ohne Radioairplay Platz 100 der US-amerikanischen Albumcharts. Anfang 1985 spielten Metallica weitere US-Touren mit W.A.S.P. und Armored Saint bevor man an neuen Lieder arbeitet. Im August 1985 spielte die Band erstmals beim Monsters of Rock im Donington Park.

Im September 1985 kehrte die Band in die Sweet Silence Studios zurück um den Aufnahmen ihres dritten Albums Master of Puppets zu beginnen. Von ihrer Plattenfirma erhielt die Band einen hohen Vorschuß, weswegen Metallica kurzzeitig darüber nachdachten, den durch seine Arbeiten mit Iron Maiden bekannten Martin Birch als Produzenten zu verpflichten. Man entschied sich jedoch erneut mit Flemming Rasmussen zusammenzuarbeiten. Die Aufnahmen dauerten insgesamt drei Monate und wurden nur durch einen Auftritt beim Loreley-Festival in Deutschland unterbrochen.

Master of Puppets wurde im März 1986 veröffentlicht und erreichte Platz 29 der US-Albumcharts. Bereits einen Monat später erhielt das Album eine Goldene Schallplatte. Metallica gingen als Vorgruppe von Ozzy Osbourne auf Tournee durch Nordamerika. Vor dem Konzert in Evansville brach sich Hetfield beim Skateboardfahren das Handgelenk. Hetfield beschränkte sich bei einigen Konzerten auf das Singen während der Gitarrentechniker John Marshall die Rhythmusgitarre spielte.

Im Herbst 1986 gingen Metallica zusammen mit Anthrax auf Europatournee. Am 27. September 1986 befand sich der Tourtroß auf dem Weg von Stockholm nach Kopenhagen. In der Nähe von Ljungby kam der Bus von Metallica auf der vereeisten Straße ins Schleudern und überschlug sich. Dabei wurde Burton aus seiner Koje ins Freie geschleudert, bevor der Bus auf ihn stürzte.

„Ich riss den Notausgang auf und kletterte in Unterwäsche nach draußen in die eisige Kälte. [...] Ein paar unserer Crewmitglieder liefen schon um den Bus herum um abzuchecken, was genau passiert war. Ich höre Kirk [Hammett]] aus dem Inneren „Was ist denn los?“ rufen, und dann drehte ich mich um und sah Cliffs [Burtons] Beine unter dem Fahrzeug hervorragen.“

– James Hetfield


Eine Autopsie ergab, dass Burtons Brustkorb eingedrückt und die Lunge zerquetscht wurde. Die anderen Businsassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Glück im Unglück hatte Kirk Hammett, der zuvor immer in Burtons Koje schlief. Vor der Reise nach Kopenhagen beschloß die Band, mit Hilfe von Spielkarten die Kojen neu zu verteilen. Burton zog das Pik-Ass und wählte Hammetts Koje am Fenster, was ihm das Leben rettete. Burton wurde am 7. Oktober 1986 in Castro Valley beigesetzt.

Zwei Wochen später begann die Band mit der Suche nach einem Nachfolger. Vom Wunschkandidaten Joey Vera (Armored Saint) erhielten Metallica eine Absage. Etwa 40 Bassisten, darunter Les Claypool (Primus) und Greg Christian Testament) spielten vor. Den Zuschlag erhielt Jason Newsted, der sich mit seiner alten Band Flotsam And Jetsam einen Ruf als exzellenten Songwriter erarbeitet hatte.

...And Justice for All (1987-1990)


Am 8. November 1986 spielten Metallica in Reseda ihr erstes Konzert mit Newsted am Bass. Nach einer kurzen Tour durch Japan und Kanada holt die Band ab Januar 1987 die wegen Burtons Unfalltod ausgefallenen Konzerte in Europa nach, die auch zwei Konzerte im damals noch kommunistisch regierten Polen beinhaltet. Im März 1987 bricht sich Hetfield erneut das Handgelenk beim Skateboardfahren, weswegen die Band ihren Auftritt bei der Fernsehshow Saturday Night Live absagen muß. Nach Hetfields Genesung nahm die Band im Ulrichs Garage die EP Garage Days Re-Revisited auf, die Coverversionen von Diamond Head, Holocaust, Killing Joke, Budgie und den Misfits enthält.

Ab Oktober 1987 begann die Band mit den Vorbereitung für ihr viertes Studioalbum …And Justice for All. Da Flemming Rasmussen anderweitig beschäftigt war suchte die Band nach einem neuen Produzenten. Die Zusammenarbeit mit Mike Clink, der kurz zuvor das Guns N’ Roses-Debüt Appetite for Destruction produzierte entpuppte sich als Fehler, so dass Ulrich Rasmussen drängte, seine Produktionen schnellstmöglich durchzuziehen. …And Justice for All wurde im August 1988 veröffentlicht und erreichte Platz 6 der US-amerikanischen Charts. An Halloween wurde das Album mit Platin ausgezeichnet. Kritisch betrachtet wurde …And Justice for All allerdings wegen des klinisch-kühlen Klanges und wegen des fast völlig ausgeblendeten Bassspieles von Jason Newsted.

Nachdem sich die Band zuvor jahrelang gegen das Drehen eines Musikvideos sträubte wurde dieses Mal für das Lied „One“ ein Video gedreht, welches Auszüge aus Dalton Trumbos Film Johnny zieht in den Krieg enthält. MTV nimmt das Video in die tägliche Rotation und die Single erreicht die Top 40 der US-Charts. Metallica werden für den Grammy in der Kategorie „Best Hard Rock/Metal performance“ nominiert, jedoch geht der Preis an Jethro Tull. Die Band reagiert mit Humor und versieht einen Teil der …And Justice for All-Auflage mit einerm Aufkleber mit der Aufschrift „Grammy Award Losers“. Die Tour zum …And Justice for All-Album umfasst insgesamt 230 Konzerte und dauert bis Oktober 1989. Metallica nahmen sich eine Auszeit und spielten nur vereinzelt Konzerte.

Metallica - das schwarze Album (1990-1993)

Im Februar 1990 erhielt die Band ihren ersten Grammy in der Kategorie „Best Metal Performance“ für das Lied „One“ bevor im Oktober 1990 die Aufnahmen für das fünfte Studioalbum begannen. Aus einem von Kirk Hammett geschriebenen Riff entwickelt sich das Lied „Enter Sandman“, welches zum Wegweiser für das gesamte Album werden sollte. Die Band strebte einfachere Lieder an, die schneller auf den Punkt kommen. Zu diesem Zwecke fragten Metallica den Kanadier Bob Rock, der zuvor mit Aerosmith, Bon Jovi und Mötley Crüe gearbeitet hat, ob er das neue Album mischen möchte. Schließlich sollte Rock das gesamte Album produzieren. Insgesamt ein Jahr verbrachte die Band im Studio. Die gesamten Aufnahmen kosteten eine Million US-Dollar und führten bei drei Bandmitgliedern zur Scheidung.

„Es war das schwierigste Album, das wir je gemacht haben. Irgenwann war klar, dass es verdammt gut werden würde, aber ich habe Bob [Rock] trotzdem gehasst und hinterher ein Jahr lang nicht mit ihm geredet. [...] Als wir uns schließlich von den Strapazen erholt hatten, wurden wir jedoch gute Freunde.“

– Lars Ulrich



1991 veröffentlichten Metallica das nach sich selbst benannte Album „Metallica“ (auch „ The Black Album“ genannt). Mit Bob Rock kam erstmals ein international renommierter Produzent ins Studio. Die Stücke wurden kürzer und eingängiger, und die Ballade „Nothing Else Matters“ geriet zum ersten und vielfach bisher einzigen Stück der Band, das von Radio- und Fernsehsendern auch außerhalb des Metalbereichs gespielt wird. Während der Monsters of Rock-Tour spielten Metallica im September 1991 in Moskau. Angesichts des riesigen Publikums (grob geschätzt etwa 500.000) sprach Lars Ulrich vom besten Konzert, das Metallica je gegeben hatte. Im April 1992 eröffneten Metallica das Freddie Mercury Tribute Concert. Die Band war im Mainstream angekommen.

1993 gingen Metallica mit Guns N' Roses auf große Stadion-Tour in Nordamerika. Beide Bands waren abwechselnd Vorgruppe und Headliner, wobei Metallica die Fanscharen von Guns N' Roses überzeugte – nicht nur aufgrund zahlreicher Eskapaden von Axl Rose. Während eines Konzerts im kanadischen Montreal geriet James Hetfield versehentlich in eine sechs Meter hohe Feuerfontäne und zog sich Verbrennungen zweiten und dritten Grades im Gesicht und an den Armen zu. Während es noch unklar war, ob er je wieder Gitarre spielen können würde, setzte er schon nach wenigen Wochen die Tour fort und absolvierte den Gesangspart im Sitzen, während sein Roadie ihn an der Rhythmusgitarre vertrat.

Load und ReLoad (1994-1997)

1996 veröffentlichten Metallica das Album „Load“, und nur ein Jahr später wurde „ReLoad“ nachgereicht. Die beiden Alben sollten ursprünglich als Doppelalbum auf den Markt kommen. Die Band wollte aber möglichst schnell wieder auf Tour gehen und entschloss sich daher, zunächst „Load“ zu veröffentlichen und nach einer Tour an „ReLoad“ weiter zu arbeiten. Produzent Bob Rock ermunterte die Band, ihren musikalischen Horizont noch mehr zu erweitern: als Ergebnis sind „Load“ und „ReLoad“ eher im Hard- und Bluesrock anzusiedeln, die Metalwurzeln sind nur noch im Vergleich mit anderen Hardrockbands erkennbar. Viele Thrashmetalfans zeigten sich sehr enttäuscht von diesem Stilwechsel und warfen Metallica Anbiederung an den Massengeschmack vor.

Garage Inc. und S&M (1997-1999)

Im Frühjahr 1999 gab die Band in San Fancisco ein Konzert gemeinsam mit einem Sinfonieorchester, welches Ende des Jahres als „S&M“ (Symphony and Metallica) auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Die Idee dazu stammte von Michael Kamen, der auch die ergänzenden Orchesterparts komponierte und die Aufführung als Dirigent leitete. Auch dieses Album spaltete die Fans in zwei Lager: Die einen beklagten Metallicas kommerziellen Ausverkauf, die anderen sahen S&M als gelungenen Versuch, Metal mit Klassik zu verbinden. Auch die Setlist wurde kritisiert: So seien zu wenige der alten Stücke, die dank Cliff Burton viel stärker klassisch beeinflusst seien, gespielt worden. Hetfield wies allerdings in einem Interview darauf hin, dass die Kollaboration für ihn vor allem bei einfacher strukturierten Stücken funktoniert hätte, da nur diese genügend Raum für die ergänzende Orchestermusik böten.

Die Napster-Kontroverse (2000-2001)

Metallica war eine der ersten Bands, die in der Blütezeit der Tauschbörse Napster Anfang 2000 rechtlich gegen deren Nutzer vorging; die Musikgruppe sah in dem Tausch ihrer Songs eine Verletzung des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und klagte damals auch gegen drei große amerikanische Universitäten. Die Band bezog damit eindeutig Stellung gegen Napster und vergleichbare Peer-to-Peer-Angebote:

„Es kränkt uns zu wissen, dass unser Gut mehr wie eine Massenware und weniger als die Kunst, die es eigentlich ist, behandelt wird. Vom geschäftlichen Standpunkt aus ist es reine Piraterie, etwas zu nehmen, das einem nicht gehört. Der Austausch solcher Informationen, ob es Musik, Videos oder Fotos sind, ist nichts anderes als der Handel mit gestohlenen Waren.“

– Lars Ulrich, April 2000


Napster begann darauf ab März 2001, Benutzer und Metallica-Songs durch Aktivierung von Filtern anhand von Listen mit IP-Adressen zu sperren; im Juli zog die Band darauf ihre Copyright-Klage zurück und erklärte: „Wir hatten nie ein Problem mit dem Tausch von Musik. Unser Problem war, dass Napster uns niemals gefragt hat, ob wir an dem Geschäft teilhaben wollen.“

In einem Yahoo-Chat im Jahr 2000 erklärte Ulrich, dass die Band „Napster“ ausschließlich wegen der Verbreitung ihrer Studioalben verklagt hatte. Sie wollen aber weiterhin den Tausch von selbst gemachten Live-Aufnahmen, so genannten „Bootlegs“, erlauben. So rief die Band nach dem Tod des ersten Bassisten, Cliff Burton, die Fans auf, Live-Bootlegs an die Band zu senden. Aus diesem Material entstand „Cliff 'em All“, ein Live-Video aus mehr oder weniger wackeligen Aufnahmen, das Burton zu Ehren auf den Markt gebracht wurde.

Professionelle Liveaufnahmen bietet die Band seit März 2004 im Internet zum kostenpflichtigen Download an. Es stehen verschiedene Klangqualitäten und Preismodelle zur Auswahl. Die Dateien sind nicht kopiergeschützt oder verschlüsselt. Die Band bittet aber, diese Dateien nicht weiterzugeben.

Newsteds Ausstieg und St. Anger (2002-2006)

Bevor die Band 2001 erneut ins Studio ging, verließ Bassist Newsted die Band. In der ersten Stellungnahme begründete er diesen Schritt mit Rücken- und Nackenproblemen, die er sich durch seine besonders exzessive Form des Headbangens im Laufe der Jahre zugezogen habe. Später wurde jedoch aus unabhängigen Interviews mit Newsted und Hetfield deutlich, dass die Band Newsted während der Studiopause ein eigenes Bandprojekt untersagt hatte und er deshalb die Band verließ. Und diesem Auslöser vorangegangen war, so führte Newsted an, die Tatsache, dass ihm vor allem James Hetfield auch bei der Arbeit für Metallica so gut wie keine kreative Freiheit einräumte. Tatsächlich wurde Newsted in den 15 Jahren seiner Bandzugehörigkeit bei nur drei Titeln als beteiligter Komponist erwähnt: „Blackened“ (vom Album „…And Justice for All“), „Where the Wild Things Are“ („ReLoad“) und „My Friend of Misery“. Wobei Letzteres zwar auf dem schwarzen Album „Metallica“ erschien, aber von Newsted eigentlich als Instrumentalstück gedacht war. Nach seinem Weggang veröffentlichte Newsted zunächst das strittige Projekt mit Namen Echobrain; seitdem war er unter anderem Tourbassist bei Ozzy Osbourne und festes Mitglied der kanadischen Thrash-Metal-Band Voivod.

Im Juli 2001 wurden die ohne Newsted in San Francisco auf dem Gelände des Presidio begonnenen Studioaufnahmen quasi ergebnislos abgebrochen; es hatte weitere bandinterne Querelen gegeben, und für Hetfields Alkohol- und Tablettenmissbrauch war ein Klinikaufenthalt mit Langzeittherapie unumgänglich geworden. So begannen die Aufnahmen für „St. Anger“ erst im Frühjahr 2002, in einem neuen, bandeigenen Studio, und zogen sich auch bis zum Ende des Jahres hin, da die konsultierten Therapeuten der Band – darunter der vom Management engagierte Phil Towle – ein gedrosseltes Arbeitstempo verordneten. Im Dokumentarfilm „Some Kind of Monster“ ist ein Großteil der Periode von Ende 2000 bis zum Frühsommer 2003 festgehalten, wobei neben Probeaufnahmen im Studio zahlreiche Einzel- und Gruppeninterviews tiefe Einblicke in das Seelenleben der Band (inklusive der ehemaligen Mitglieder Newsted und Mustaine) gewähren.

Im Jahr 2003 kam als Ersatz für Newsted mit Robert Trujillo der vierte Bassist in der Bandgeschichte dazu. Trujillo hatte sich zuvor unter anderem bei Suicidal Tendencies und Ozzy Osbourne einen Namen gemacht. Zu Metallicas 20-jährigem Bühnenjubiläum wurden im Mai 2003, im Rahmen der „MTV Icon: Metallica“-Veranstaltung, einige ihrer Stücke von anderen Künstlern interpretiert:

* Snoop Dogg – Sad But True
* Avril Lavigne – Fuel
* Korn – One
* Staind – Nothing Else Matters
* Limp Bizkit – Welcome Home (Sanitarium)
* Sum 41 – Medley (For Whom The Bell Tolls, Enter Sandman, Master Of Puppets)

Metallica selbst traten an diesem Abend erstmals gemeinsam mit dem neuen Bassisten Robert Trujillo vor die Öffentlichkeit. Das Quartett spielte ein Medley aus den Liedern „Hit The Lights“, „Enter Sandman“, „Blackened“, „Creeping Death“ und „Battery“, außerdem mit „Frantic“ ein erstes Stück vom wenige Wochen später erschienenen neuen Album St. Anger.

Neben zwei Auftritten als Vorband für die Rolling Stones 2005 und einem Konzert im Rahmen des „Sundance Film Festivals“ in den USA, bei dem Metallica einen kleinen Privatgig nach dem Festival spielten, gab es im Folgenden kaum Live-Aktivitäten der Band. Im März 2006 traten Metallica erstmals in ihrer Karriere auf dem afrikanischen Kontinent auf. Die drei Konzerte fanden in den südafrikanischen Städten Centurion (Großraum Pretoria), Durban und Kapstadt statt.

Im Rahmen ihrer Tour „Escape from the studios 95 06“ trat die Band im Juni 2006 zum dritten Mal beim Festival Rock am Ring / Rock im Park auf, und folgend auf der Berliner Waldbühne. Dabei wurden zum zwanzigjährigen Jubiläum der Veröffentlichung des Albums „Master Of Puppets“ sämtliche darauf enthaltenen Stücke en suite vorgetragen. In Berlin spielten Metallica zusätzlich einen „New Song“ und gaben damit einen Einblick in ihre aktuelle Studioarbeit. Am 15. Juni gaben Metallica auf dem österreichischen Festival Nova Rock eine Zugabe mit Lemmy Kilmister, dem Sänger von Motörhead.

Death Magnetic (2007-heute)

2007 gab es eine weitere kleine Tour unter dem Namen „Sick Of The Studio '07“. Im Rahmen dieser Tournee wurden einige Festivals wie das „Werchter Rock Festival“ besucht und zusätzlich einzelne Metallica-Konzerte realisiert. Auch im Jahr 2008 gibt es eine europaweite Tour mit dem Namen "Summer Vacation '08", die unter anderem nach Frankreich, Polen, Niederlande, Tschechien, Bulgarien und Deutschland führt.

Die Aufnahmen für das neunte Studioalbum Death Magnetic begannen im März 2007. Es wurde von der Band am 12. September 2008 in der Konzerthalle O2 - World in Berlin exclusiv vorgestellt und ist am selben Tag weltweit erschienen. Am 15. September 2008 folgte noch eine zweite Release-Party in der O2 Arena in London. Nach den beiden Vorstellungen des Albums folgt die Tour "World Magnetic", welche in Nordamerika beginnen wird.

Diskographie

Studioalben

  • Kill 'Em All (1983)
  • Ride the Lightning (1984)
  • Master of Puppets (1986)
  • ...And Justice for All (1988)
  • Metallica (1991)
  • Load (1996)
  • ReLoad (1997)
  • St. Anger (2003)
  • Death Magnetic (2008)

Quelle: http://www.wikipedia.de

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"Die Franzosen haben eine natürliche Angst vor uns Deutschen. Wir kommen ja in aller Regelmäßigkeit mal bei denen vorbei." - Unbekannter Autor

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18. Okt 2008, 17:56
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