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 Bathory 
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Beitrag Bathory
(Hoff mal dass das hier passt, Bathory hat ja als Black Metal angefangen und die Szene geprägt...)

Bathory


Bathory war eine 1983 gegründete, schwedische Metal-Band und gilt als Vorreiter des Black- und Viking-/Pagan Metal.

Bandgeschichte

Die Band, deren Name auf der berüchtigten ungarischen „Blutgräfin“ Erzsébet Báthory (der sie das Lied „Woman of Dark Desires“ widmeten) beruht, wurde im Mai 1983 von dem damals 17-jährigen Thomas „Quorthon“ Forsberg gegründet. Nach mehreren Wechseln der Bandbesetzung erlangte die Band die Möglichkeit, für die Compilation „Scandinavian Metal Attack“ des Labels „Tyfon Grammafon“ zwei Stücke beizusteuern. Nach unerwartet hohem Interesse seitens der Hörerschaft durfte die Band ein komplettes Album aufnehmen.

Ihre folgenden Veröffentlichungen – das selbstbetitelte Debütalbum sowie „The Return“ und „Under the Sign of the Black Mark“, die sowohl von Forsberg selbst als auch von der Presse als Death Metal bezeichnet wurden – werden heutzutage als die Haupteinflüsse der ersten norwegischen Black-Metal-Bands angesehen. Zwar wurde der Musikstil nach dem zweiten Album der britischen Band Venom benannt, aber die musikalischen Ideale der Szene wurden eindeutig von Bathory gesetzt: Auf den ersten Blick primitive, laute Musik; ein rauher Klang durch technisch simple Produktion; satanistische, antichristliche Liedtexte und ein gekrächzter bis grunzender Gesang.

Bathory wurden von der Presse oftmals als „Venom-Klone“ bezeichnet; der Songtitel „Countess Bathory“, die Tatsache, dass sowohl auf dem Venom-Album „Black Metal“ als auch dem ersten Bathory-Album, das Forsberg zusammen mit ein paar Freunden aus der Oi!-/Punk-Szene, der er selbst in seiner Jugend angehört hatte, innerhalb von 56 Stunden eingespielt hatte, zwei Stücke namens „Raise the Dead“ und „Sacrifice“ (bei Bathory „Sacrifise“ geschrieben) zu finden sind, und das Artwork beider Alben, stützen diese These in den Augen ihrer Befürworter. Forsberg jedoch äußerte, kein Venom-Album zu besitzen und die Band vor 1984 oder 1985 nicht gekannt zu haben. Die Band sei ursprünglich von den Frühwerken der Bands Black Sabbath, Motörhead und GBH beeinflusst gewesen.

Das Album „Blood Fire Death“ enthielt einige etwas langsamere Stücke und führte den textlichen Bezug auf die Nordmänner als musikalisches Motiv ein. Hier wirkte das Leben der Wikinger als textlicher Angelpunkt. Waren auf dieser Veröffentlichung noch die Black-Metal-Elemente erkennbar, so änderte sich dies mit dem Album „Hammerheart“, auf welchem sich der Stil drastisch zu einer weniger aggressiven, dafür aber epischeren und atmosphärischeren Art von Musik änderte. Textlich drehte sich alles um die Kultur der Wikinger und vor allem um die vorchristliche nordische Mythologie. Auf diese Weise wurden Bathory zu Pionieren im neu entstandenen Viking Metal und perfektionierten ihre Spielweise auf den Alben „Twilight of the Gods“ und Jahre später „Blood on Ice“.

Nordische Themen hatten bereits auf dem Manowar-Album „Sign of the Hammer“ Verwendung gefunden, dies hatte Bathory jedoch nicht beeinflusst; im Gegenteil äußerte Forsberg, er hätte Manowar nicht gehört und sei der Meinung gewesen, er könne eine Band, die Unterwäsche aus Fell trägt, nicht für voll nehmen. Im Gegenteil hätte er diese Themen nicht aufgegriffen, hätte er das Gefühl gehabt, befürchten zu müssen, als „Manowar-Klon“ bezeichnet zu werden. Den Entschluss, andere Themen aufzugreifen, hatte er um 1986 gefällt, nachdem er zur Ansicht gelangt war, satanische Themen aufzugreifen sei reine Zeitverschwendung; er und seine Mitmusiker seien keinen Satanisten gewesen, Satanismus sei ein Produkt des Christentums. Antichristlich eingestellt sei die Band jedoch schon immer gewesen. Diesen Wandel nahmen ihm zahlreiche Fans der ersten Alben übel; so warf ihm der Black-Metal-Sänger Pelle Ohlin (Ex-Morbid, Ex-Mayhem) vor, ein Weichei zu sein, das mit Sicherheit weder den Okkultismus noch den Kehlgesang erfunden habe, in Interviews ständig wechselnde Ansichten äußere, auf dem Label seines Vaters veröffentliche und einen Glam-Rocker als Schlagzeuger habe.

1994 schwenkten Bathory erneut stilistisch um: „Requiem“ zeigte vermehrt Einflüsse der Bay-Area-Thrash-Metal-Bands der 1980er Jahre. Bathory galten in der Szene als unberechenbar, nachdem sie mit den beiden „Nordland“-Alben von 2002 und 2003 wieder die Wikinger-Thematik aufgriffen.

Mit den Stücken „Under the Runes“ und „Distinguish to Kill“ kamen Vorwürfe auf, Bathory seien „politisch unkorrekt“ und transportierten rechtsextreme Inhalte. Forsberg nahm Stellung, weniger der Vorwürfe der „Political Incorrectness“ wegen als insbesondere der deutschen Fans, die nicht glauben sollten, was die Presse fälschlicherweise über Bathory schrieb, und räumte ein, diese Texte bewusst zur Provokation gewisser Journalisten, die Bathory in ein negatives Licht rücken wollten, geschrieben zu haben, und auf jedem Album zu versuchen, speziell die deutsche Sensibilität bezüglich des Zweiten Weltkrieges zu reizen.

2001 veröffentlichten Bathory das Album „Destroyer of Worlds“, mit dem sie die Fans sowohl der Thrash- als auch der Viking-Metal-Ära zufriedenzustellen versuchten. Forsberg äußerte, er schreibe die Bathory-Alben weniger für sich selbst als für seine Fans, denen er zu verdanken habe, von der Musik leben zu können. Laut Forsberg haben Bathory bis 2002 1,3 Millionen Alben verkauft.

Oftmals wurden Bathory als Ein-Mann-Band angesehen; Forsberg jedoch äußerte, er habe nur die Mitglieder so gut wieder nie aufgeführt, da die Besetzung ständig wechselte. Die Ansicht, Bathory sei eine Ein-Mann-Band, ging sogar so weit, dass einige Fans die auf dem Album „Blood Fire Death“ aufgeführte Besetzung, die sechs Monate gehalten hatte und somit als stabil angesehen werden konnte, für ein Fake hielten. Von 1983 bis 1984 war der Regisseur Jonas Åkerlund Schlagzeuger der Band.

Am 7. Juni 2004 verstarb Thomas „Quorthon“ Forsberg im Alter von 38 Jahren an Herzversagen, was zugleich das Ende der Band Bathory bedeutete.

Diskografie

* Bathory (1984)
* The Return (1985)
* Under the Sign of the Black Mark (1987)
* Blood Fire Death (1988)
* Hammerheart (1990)
* Twilight of the Gods (1991)
* Jubileum Volume 1 (1992)
* Jubileum Volume 2 (1993)
* Requiem (1994)
* Octagon (1995)
* Blood on Ice (1996)
* Jubileum Volume 3 (1998)
* Destroyer of Worlds (2001)
* Katalog (2002)
* Nordland Part I (2002)
* Nordland Part II (2003)
* In Memory of Quorthon (2006)

Quelle: http://www.wikipedia.de

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"Die Franzosen haben eine natürliche Angst vor uns Deutschen. Wir kommen ja in aller Regelmäßigkeit mal bei denen vorbei." - Unbekannter Autor

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19. Okt 2008, 12:01
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